Wissenschaft, Forschung und Kunst sind seit vielen hundert Jahren eng mit der Stadt Darmstadt verbunden. Große Denker, Erfinder und Forscher haben den Ruf der heutigen Wissenschaftsstadt schon vor langer Zeit begründet und so die Basis für das moderne Darmstadt geschaffen.

Viele Unternehmen, Institutionen und Vereinigungen haben diese Kette der Innovation bis in die Gegenwart stetig verlängert. Die Stadt ist stolz auf ihre brillanten Köpfe: Auf Justus von Liebig und Georg Büchner, auf Peter Behrens und Bert Rürup. Darmstadt vereint Geist, Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Lebensqualität auf besondere Weise. Obwohl sie nur zirka 140.000 Einwohner zählt, spielt Darmstadt in der Champions League der leistungsfähigsten Zentren. Und das seit Jahrhunderten. Denn die Wurzeln der Wissenschaftsstadt reichen weit zurück, und sie nähren noch heute die Blüten der Gegenwart.

Wissenschaftsstadt: ein Titel mit großer Substanz. In Darmstadt erhalten mehr als 16.000 Studierende an der Technischen Universität eine hoch qualifizierte Ausbildung. In Forschungs- und Studienrankings belegt die TU regelmäßig Spitzenplätze. Die Hochschule Darmstadt, eine der bundesweit größten Fachhochschulen, sowie die Evangelische Fachhochschule bereichern das Spektrum. Unter anderem drei Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft werten die Stadt als Zentrum der Grund- lagenforschung und anwendungsnahen Forschung auf.

Zahlreiche Weltkonzerne und mittelständische Unternehmen stehen für Fortschritt und Innovation zum Beispiel in Luft- und Raumfahrttechnik, Mechatronik, Softwareentwicklung sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Forschung und Entwicklung finden häufig gemeinsam am Standort statt. Die Wissenschaftsstadt ist deshalb auch eine Erfinderstadt, eingebunden in vielfältige internationale Beziehungen und Partnerschaften. Kunst, Kultur und Innovationskraft haben in Darmstadt stets eine besondere Rolle gespielt. Ein großes Beispiel: Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt. Als Madame de Lettre führte sie im 18. Jahrhundert nicht nur eine umfangreiche Korrespondenz mit zahlreichen Geistesgrößen der Zeit. Ihrem Salon machten unter anderem Goethe, Voltaire, Klopstock, Herder und Wieland die Aufwartung.

Für die Darmstädter Wirkungs- und Geistesgeschichte steht beispielhaft auch Georg Christoph Lichtenberg, der scharfsinnige Aphoristiker des 18. Jahrhunderts, herausragender Naturgelehrter Turbinen-Forschung an der TU Darmstadt und erster deutscher Professor für Experimentalphysik. Ebenso ist Justus von Liebig eng mit Darmstadt verbunden. Dort ging der spätere Chemiker, der die Chemie, Pharmazie, Physiologie und Landwirtschaft revolutionierte, zur Schule. Sein Zeitgenosse, der Darmstädter Verleger und Publizist von Essays und Erzählprosa, Johann Heinrich Merck, bildete den Mittelpunkt des literarischen Kreises der so genannten Empfindsamen.

Merck war zugleich einer der ersten und bedeutendsten Förderer des jungen Johann Wolfgang von Goethe. Und mit Georg Büchner erfuhr einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller wichtige Prägungen während seiner Darmstädter Schulzeit, als er von der Französischen Revolution erfuhr. Unter anderem in seinem Revo- lutions-Drama Dantons Tod hat sich dies später niedergeschlagen. Seine herausragende literarische Tradition unterstreicht Darm- stadt heute unter anderem mit der jährlichen Verleihung des Georg Büchner-Preises. Die höchst dotierte Auszeichnung auf diesem Gebiet in Deutschland wird von der in Darmstadt ansässigen Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vergeben.

1908 entstand in Darmstadt die erste Flugzeugfabrik. Bauherr war August Euler, der zwei Jahre später auch die erste deutsche Flugschule gründete. Und 1910 stellte der Flug-Pionier auf seinem Flugplatz den Dauerflug-Weltrekord mit 3 Stunden, 6 Minuten und 18 Sekunden auf. Auch dies eine bahnbrechende Leistung, die sich einreiht in eine Jahrhunderte umfassende geistige und kulturelle Kreativität der Stadt und ihrer Menschen, die mit frischem und wissbegierigem Geist immer wieder neue Wege gegangen sind.

Textquelle darmstadt.de, tu-darmstadt.de: Bericht Wissenschaftsstadt Darmstadt, Wikipedia

Das BEST WESTERN Hotel Darmstadt

Das BEST WESTERN Hotel Darmstadt
Grafenstr. 31
64283 Darmstadt
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Reservierung: 06151-28100
Buchungs-Code: CosmicCine

Das Best Western Hotel Darmstadt befindet sich im Herzen von Darmstadt, nur wenige Schritte führen zur Fußgängerzone und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. KINOS, Staatstheater, Landesmuseum, Jugendstilbad und das Kongresszentrum „Darmstadtium“ sind ebenfalls bequem zu Fuß zu erreichen. Unsere Zimmer sind absolut ruhig gelegen und mit allem Komfort ausgestattet. Um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, erhalten Sie in der Lobby jederzeit und kostenfrei leckeren Kaffee und Tee, sowie eine Flasche Mineralwasser auf Ihrem Zimmer. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet in gemütlicher Atmosphäre lässt sie fit in den Tag starten. Unser Haus verfügt darüber hinaus über 2 Veranstaltungsräume.“

  • stilvoll eingerichtete Zimmer mit modernem Design
  • Veranstaltungsräume
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